Maschendrahtzaun

Der Maschendrahtzaun kann, wie hier auf diesem Bild, prima als Grenze zwischen zwei Grundstücken genutzt werden.

Ein Maschendrahtzaun als Grundstücksgrenze.

Der Maschendrahtzaun ist ein Klassiker

Der Maschendrahtzaun ist eine Legende unter den Stahlzäunen. Kein Zaun ist so beweglich, keiner so preisgünstig und einfach zu befestigen. In den meisten Fällen werden korrosionsgeschützte Drähte für dieses Geflecht verwendet. Die Korrosionsbeständigkeit wird überwiegend durch die Verzinkung oder einer Kunststoffummantelung erzeugt.

Maschendrahtzaun – ein vielfältiger Partner

Grober Maschendraht wird meistens als Zaunmaterial für die Eingrenzung von Grundstücken benutzt. Er ist eine ideale Rankhilfe und ein hilfreicher Partner, dass Kaninchengehege durch seine feine Maschung zu bauen. Auch Gemüsepflanzen lassen sich mit einem Maschendrahtzaun prima vor Wildtieren schützen. Die Bepflanzung vom Maschendrahtzaun bietet Ihnen nach einiger Zeit einen idealen Sichtschutz. Außerdem kann der Maschendraht als Baumschutz gegen Wildverbiss schützen.

Diese Verwendungsmöglichkeiten haben Sie mit einem Maschendrahtzaun:

  • Grundstückseingrenzung
  • Rankhilfe für Pflanzen
  • Kaninchengehege
  • Schutz von Gemüsepflanzen und Bäumen
  • Sichtschutz

Maschendrahtzaun einzeln oder als Zaunpaket kaufen

Das Material ist in verzinkter und kunststoffbeschichteter Ausführung sowie in Edelstahl erhältlich. Die Maschung bei der Einfriedung von Arealen ist meistens grob (4-Eck-Geflecht) mit einer Maschung von 50mm. Die feinmaschige Ausführung (6-Eck-Geflecht) wird überwiegend für Stallungen verwendet.

Beabsichtigen Sie einen Maschendrahtzaun zu kaufen, können selbstverständlich alle Teile für die Montage einzeln erworben werden. Dazu zählen

  • Zaunelemente,
  • Pfosten,
  • die Möglichkeiten der Verankerung (H-Anker, Schrauben),
  • Schellen
  • Spanndrahthalter
  • und Zaundraht bzw. Spanndraht.

Preisgünstiger sind dagegen Zaunpakete bzw. Sets. Dies sind Komplettzäune, die bereits die Zaunelemente, Zaunpfosten, Befestigungsmaterial und Montageanleitung in ihrem Set beinhalten. Ein Gartentor, um das Grundstück zu betreten, ist allerdings in den meisten Fällen nicht enthalten. Die Kosten für solch ein Gartentor sind auffällig höher, als bei den normalen Zaunelementen vom Maschendrahtzaun. Der Preis vom Gartentor ist dabei abhängig vom Material und der gewählten Verzierung. Weitere Informationen und Preise zum Maschendrahtzaun erhalten Sie auf der Seite maschendrahtzaun-shop.de.

Einfache Montage vom Maschendrahtzaun

Den Maschendrahtzaun aufstellen, stellt für den geübten Heimwerker kein großes Problem dar. Grundsätzlich ist es wichtig, zuerst die eigene Grundstücksgrenze sowie die gesetzlichen Vorschriften zu überprüfen. Dann messen Sie alle nötigen Abstände und nehmen entsprechende Markierungen vor. In der Regel beträgt der Pfostenabstand 2,30 – 2,50 m. An den Anfangs- und Endpfosten sind Verstrebungen unabdingbar. Die Verstrebungen sollten auf langen geraden auch zwischendurch gesetzt werden, um dem Zaun Stabilität zu verleihen.

Fundamente setzen und ausrichten der Zaunpfähle

Das erste Loch des Fundaments sollte etwa 30×30 cm in quadratischer Form betragen. Die Tiefe variiert nach Zaupfahllänge und Frostsicherheit. Wichtig ist dabei, dass der niedere Spanndrahthalter des Zaunpfostens nach der Endmontage bestenfalls knapp über dem Boden liegt. In das bereits entstandene Loch wird der erste Zaunpfahl gesetzt. Der Beton wird gut angedrückt und mit der Wasserwaage kontrolliert, ob der Zaunpfahl im Lot ist.

Alle Anfangs- und Endpfosten müssen mit einer Strebe versehen werden um die entsprechende Stabilität zu gewährleisten. Die Strebe ist zuerst lose zu befestigen, um anschließend ein zweites Fundament vorzubereiten. Nach dem Ausguss mit Beton wird der Zaunpfahl befestigt.

Mit einer Richtschnur, die durch den oberen Spanndrahthalter gezogen wird, bestimmen Sie nun die exakte Flucht und den Höhenabstand zwischen den einzelnen Zwischenpfosten. Das Einbetonieren der Pfosten erfolgt wie oben beschrieben. Nachdem alle Pfosten und Streben einbetoniert sind und der Beton gehärtet ist, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Spanndraht anbringen und spannen

Die Drahtspanner befestigen Sie oben, in der Mitte und unten am ersten und letzten Pfosten durch die Zaunschelle. Die Hakenschraube verbinden Sie lose mit der Zaunschelle und verschrauben diese eng nachdem Sie den Geflechtspannstab angebracht haben. Der Spanndraht wird am Ende mit einer Kneifzange oder ähnlichem Werkzeug durchtrennt (Länge des Zauns + etwa 10 cm) und in den Drahtspanndorn eingesetzt. Nachdem die Befestigung mit einem Schraubenschlüssel erfolgt ist, wird der Spanndraht in die Halterungen des Pfostens angebracht, im entgegengesetzten Drahtspanner eingefädelt und mit dem Schraubenschlüssel gespannt.

Maschendraht aufstellen und befestigen

Der Maschendraht wird nun abgerollt und der Geflechtspannstab durch die ersten Maschen gesteckt. In Kombination mit dem Maschendraht wird der Geflechtsspannstab an den bereits vorhandenen Haken hinter den Schellen des Anfangspfostens eingesteckt. Die Maschung wird über die komplette Zaunlänge ausgerollt. Die oberen und unteren Enden der Maschung werden aufgebogen um den Spanndraht daran zu befestigen. Im Anschluss wird die Maschung wieder umgebogen. Um ein Gewölbe am Maschendrahtzaum zu vermeiden, wird der Maschendrahtzaun am mittleren Spanndraht mit Bindedraht montiert.

Mit diesen einfachen Schritten stellen Sie Ihren Maschendrahtzaun schnell und sicher auf. So wird der Maschendrahtzaun Ihnen zur Einzäunung des Grundstücks oder als einfache Grenze zum Nachbarn dienen und lange Zeit Freude bereiten.

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